Energie

Die Reduzierung umweltrelevanter Einflüsse ist eine Herausforderung, die nicht nur uns, sondern auch die gesamte Gesellschaft betrifft. Durch die komplette Eigenversorgung des Standortes Kriebstein mit Strom und Wärme durch unsere hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungsanlage entstehen dank eines hohen Wirkungsgrades und der Vermeidung von Leitungsverlusten in der dezentralen Erzeugung sehr geringe CO2-Emissionen. Im Kern besteht unsere Anlage aus einer Gasturbine mit Abhitzekessel und zwei nachgeschalteten Gegendruckdampfturbinen. Zur Reserve und Spitzenlastabdeckung des Wärmebedarfs stehen zwei Dampferzeuger auf Öl-Gas-Basis bereit. Einen aktiven Beitrag zur Senkung der Emissionsbelastungen konnte die Kübler & Niethammer Papierfabrik Kriebstein AG durch die Umstellung der Gasturbinenanlage von Dampf- auf Wasserinjektion erreichen. Dies bewirkt eine Senkung der NOx-Emissionen um rund 20 %. Insgesamt verfügt die Anlage über eine installierte elektrische Leistung von 13,4 MW und 76,6 MW thermische Leistung.

Durch den Anschluss der Nachbarfirma an die Wärmeversorgung der KWK–Anlage konnte eine weitere Verbesserung des Gesamtwirkungsgrades erreicht werden. Der Einbau einer zweiten Gegendruckdampfturbine im Jahr 2014 mit ca. 400 kW Leistung verstärkte diesen Effekt. Mit der zusätzlichen Wärmeversorgung wurde auch die Grundlage für die Bereitstellung von Regelenergie, Strom und Gas zur Stabilisierung der Strom- und Gasnetze geschaffen.

In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um den spezifischen Energieeinsatz zu reduzieren und die Schalt- und Umspannperipherie zu modernisieren. Durch die Erneuerung der Pressenpartie in Verbindung mit der Überarbeitung der Trockenpartie konnte der Dampfverbrauch und der spezifische Stromverbrauch signifikant gesenkt werden.

Wir nehmen aktiv am Regelenergiemanagement Strom und zukünftig auch Gas teil und leisten damit einen Beitrag zur Stabilisierung der Netze.


Durch den Anschluss der Nachbarfirma an die Wärmeversorgung der KWK–Anlage konnte eine weitere Verbesserung des Gesamtwirkungsgrades erreicht werden. Der Einbau einer zweiten Gegendruckdampfturbine im Jahr 2014 mit ca. 400 kW Leistung verstärkte diesen Effekt noch. Mit der zusätzlichen Wärmeversorgung wurde auch die Grundlage für die Bereitstellung von Regelenergie, Strom und Gas zur Stabilisierung der Strom- und Gasnetze geschaffen.

In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um den spezifischen Energieeinsatz zu reduzieren und die Schalt- und Umspannperipherie zu modernisieren. Durch die Erneuerung der Pressenpartie in Verbindung mit der Überarbeitung der Trockenpartie konnte der Dampfverbrauch und der spezifische Stromverbrauch signifikant gesenkt werden.